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Studienpläne

Info

Möchte eine Universität ein Studium anbieten muss sie dafür einen Studienplan erlassen, genauer gesagt muss der Senat ein Curriculum beschließen. Im Gesetz heißen die Studienpläne Curricula. Das bedeutet es wird eine Studienkommission gebildet - jeder Studienplan wird von einer Studienkommission betreut - die den Studienplan erstellt und betreut sowie Änderungen zum Beschluss an den Senat weiterleitet.

Im Studienplan steht welche Lehrveranstaltungen absolviert werden müssen um den im Studienplan vorgesehenen akademischen Grad (Bachelor, Master, Doktorin oder Doktor) zu erreichen und welche Qualifikationen AbsolventInnen schließlich aufweisen. Es wird eine Empfehlung abgegeben in welcher Reihenfolge die Lehrveranstaltungen zu absolvieren sind und welcher Art die Abschlussarbeit ist. Ausserdem sind im Studienplan die Unterrichtssprache und andere, die Absolvierung von Lehrveranstaltungen betreffende, Bestimmungen niedergeschrieben.

Alle StudienbeginnerInnen sollten ihren Studienplan gelesen haben.

Im Studienplan stehen einige nützliche Informationen, wie z.B:
  • Qualifikationsprofil
  • Wer ist zum Studium zugelassen?
  • Aufbau des Studiums
  • Modulbeschreibungen
  • Lehrveranstaltungsbeschreibungen der Pflichtfächer
  • Lehrveranstaltungstypen
  • vorgeschlagene Semestereinteilung (auch für Quereinsteiger)

Momentan gültige Studienpläne

Studieneingangs und Orientierungsphase [StEOP]

Die Studieneingangs und Orientierungsphase soll euch dazu dienen, frühzeitig zu erkennen ob euch das Studium gefällt, um gegebenenfalls noch wechseln zu können. Um die StEOP? abzuschließen, muss man aus je zwei Pools 6 ECTS, sowie die Einführungslehrveranstalltung absolvieren.

Ich studiere schon länger, muss ich jetzt auch diese neue StEOP? abschließen?

Ich habe die alte StEOP? erfüllt

Du hast die StEOP? erfüllt und kannst hier aufhören zu lesen.

Ich habe die alte StEOP? noch nicht erfüllt

Passend dazu wurden im Mitteilungsblatt Nr. 4 vom 1. Februar 2017 die Übergangsbestimmungen unter Punkt 35 veröffentlicht.

Die Bestimmungen besagen, dass ihr mindestens bis 30. November 2018 Zeit habt die StEOP? des alten Studienplans, welcher bis 30. September 2017 gültig ist zu erfüllen. Die alte StEOP? beinhaltet VO Lineare Algebra, VO Grundlagen der Physik 1 und die Einführungslehrveranstaltung, welche automatisch mit dem Bestehen der VO Grundlagen Physik 1 abgeschlossen wird. Alle StudentInnen?, die sich im Sommersemester 2017 erstmals inskribierten, haben sogar bis Ende ihres vierten Semesters, also bis Ende Wintersemester 2018, Zeit die alte StEOP? zu erfüllen. Ihr habt natürlich auch die Möglichkeit, durch eine schriftliche Meldung an das studienrechtliche Organ, in die neue StEOP? überzuwechseln. Dabei ist zu beachten, dass ihr dann nicht wieder zurückwechseln könnt. Erkundigt euch dementsprechend vor einem Wechsel, was zur Erfüllung der neuen StEOP? gefordert wird, beziehungsweise lasst euch in der Fachschaft beraten.

Technik für Menschen

Seit 1.Oktober 2017 müssen 2 Softskill-ECTS aus dem gesonderten Katalog "Technik für Menschen" stammen.

Wer muss aller?

Laut Übergangsbestimmung (Mitteilungsblatt muss noch eingefügt werden) sind alle Studierende, welche vor Wintersemester 2017 ihr Studium aufgenommen haben, von dieser Bestimmung befreit.

Was ist mit Grundlagen 1/2 passiert?

Wie ihr im Curriculum erkennen könnt, wurde Grundlagen der Physik 1 VO und UE zu einer VU zusammengefasst, die in Grundlagen der Physik 1a und Grundlagen der Physik 1b aufgespalten wurde. Selbiges ist auch mit Grundlagen der Physik 2 passiert. Somit gibt es nun Grundlagen der Physik 1a, Grundlagen der Physik 1b, Grundlagen der Physik 2a und Grundlagen der Physik 2b. Der genaue Modus wird in den jeweiligen LVAs bekanntgegeben. Die Äquivalenzliste wurde in den Übergangsbestimmungen des Bachelorstudiums der Technischen Physik mit dem Mitteilungsblatt Nr. 16 am 29. Juni 2017 veröffentlicht. Die Bestimmung darin lautet: Wenn ihr die VO sowie die dazu passende UE bestanden habt, seid ihr so zu behandeln, als hättet ihr die VU abgeschlossen. Sollte euch die VO fehlen, so muss euch weiterhin die Möglichkeit geboten werden, die Prüfung zu absolvieren. Sollte euch die UE fehlen, so muss euch weiterhin eine Möglichkeit geboten werden die Übung zu absolvieren. Voraussichtlich wird dies möglich sein indem ihr in den neuen, dazu passenden VUs einen Leistungsnachweis erbringt.

Studienplanvergleich Uni Wien / TU Wien

Die Fachschaft Physik wird ja schon seit Jahren immer und immer wieder gefragt, was denn nun den Studienplan "Technische Physik" an der TU konkret vom Physik-Studienplan an der Uni Wien unterscheidet. Um das endlich beantworten zu können, haben wir vor ein paar Monaten beschlossen, uns mal mit der Studienvertretung der Uni Wien zusammenzusetzen und im gemütlichen Gespräch unsere Studienpläne durchzulesen und Unterschiede herauszuarbeiten.Nach einigen Mühen (die Leute von der Uni Wien sind gar nicht so leicht zu erreichen!) ist uns das im November dann endlich gelungen. Im Folgenden wollen wir euch kurz die Ergebnisse präsentieren.

Inhaltliche Unterschiede

Natürlich unterscheiden sich die Lehrinhalte gleichnamiger LVAs etwas, doch insgesamt sind sie in etwa gleich. So decken sich beispielsweise die Lehrinhalte in Mathematik, auch wenn die einzelnen Lehrveranstaltungen anders gegliedert und benannt sind.Welche LVA nun ca. einer LVA an der Uni Wien entspricht, haben wir in einer Tabelle für euch zusammengefasst, siehe etwas weiter unten.

Pflichtfächer

Ein Unterschied, der sofort ins Auge fällt, ist, dass an der Universität Wien wesentlich weniger Fächer verpflichtend zu absolvieren sind. Viele unserer Pflichtfächer tauchen im dortigen Studienplan nur in Wahlmodulen auf. Man kann ihnen also ausweichen, wenn man will. So ist es zum Beispiel möglich, nur "Elektrodynamik" oder "Statistische Physik" zu belegen.Allgemein wird man an der TU zu mehr Theoretischer Physik "gezwungen", die man an der Uni Wien auch meiden kann, wenn man das für eine gute Idee hält.

Wahlmodule

Wie schon im vorherigen Punkt angesprochen, erhält man an der Uni Wien deutlich mehr ECTS durch Wahlfächer. Das Wort "Wahlfach" ist hier aber mit Vorsicht zu genießen: Im Vergleich zur TU gibt es mehr, aber dafür wesentlich kleinere Kataloge, aus denen man dann jeweils eine gewisse Anzahl an ECTS absolvieren muss. Inhaltlich finden sich darin einige unserer Pflichtfächer, aber auch LVAs, die bei uns unter "Technische Qualifikationen" laufen.

Soft Skills / Freie Wahlfächer

Während an der TU jeweils 9 ECTS an "Zusatzqualifikationen" (Soft Skills) und 9 ECTS an "freien Wahlfächern" zum Studienplan gehören, sind an der Uni Wien nur 5 ECTS Soft Skills und keine freien Wahlfächer abzulegen. Man kann natürlich auch dort so viele nicht zum Studium gehörige Vorlesungen besuchen, wie man will. Diese gehören allerdings nicht explizit zum Studium.

Labors / Praktika

Ein reines Elektronik-Labor, wie es bei uns die "Laborübungen I" sind, findet sich an der Uni Wien nicht. Dort geht es im 3. Semester mit "Praktikum I" los, das etwa unseren "Laborübungen II" entspricht - genauso die entsprechenden LVAs im 4. Semester.Ein grober Unterschied ist, dass sich an der Uni Wien im 5. bzw. 6. Semester die "Wahlmodulgruppe Praktikum III" findet, zu der es kein direktes Äquivalent bei uns gibt. Es handelt sich dabei, wie bei unseren Laborübungen, um vorgefertigte Plätze, die abzuarbeiten sind.

Bachelorarbeit / Projektarbeiten

Bei den Projektarbeiten hört es mit der Vergleichbarkeit auf: die Uni Wien hat nämlich keine. Zur Erläuterung für diejenigen, deren Bachelorarbeit noch etwas weiter weg ist: An der TU ist das eine Projektarbeit, von denen man auch im Master zwei machen muss. Das läuft in den meisten Fällen so, dass man bei irgendeiner Arbeitsgruppe eine Weile mitarbeitet und dann noch seine Arbeit schriftlich festhält.An der Uni Wien ist die Bachelorarbeit dagegen alleine als ein Schriftstück zu sehen, das im Zuge eines Praktikums oder eines Seminars angefertigt wird.

Zusammengefasst

Die ersten 4 Semester sind inhaltlich sehr ähnlich. Während an der TU auch in den letzten 2 Semestern noch viele Pflichtfächer anfallen, die ein umfangreiches Grundwissen vermitteln sollen, hat man an der Uni Wien schon früh eine Spezialisierung ins Auge zu fassen. Projektarbeiten existieren so, wie man sie an der TU kennt, an der Uni Wien überhaupt nicht. Dafür gibt es ein Wahlpraktikum mehr.Insgesamt lässt sich sagen, dass der Bachelor an der TU auf breiteres Basiswissen setzt. Dieses bildet dann die Voraussetzung für die unterschiedlichen Masterstudien, die die Möglichkeit einer Spezialisierung bieten. An der Uni Wien entscheidet man sich schon im Bachelor für ein Gebiet und führt dieses im Master durch Wahl- und Spezialisierungsmodule weiter. Außerdem bietet die Uni Wien nur ein Masterstudium an.

Uni Wien TU Wien
1. Semester
Einführung in die Physik I VO 5 Grundlagen der Physik I VO 7,5
  UE 3   0.5
  PR 2   UE 4
Einführung in die Rechenmethoden I + II VO 5 Praktische Mathematik I VU 6
Lineare Algebra VO 4 Lineare Algebra VO 4
  UE 3   UE 2
Analysis I VO 5 Analysis I VO 4,5
  UE 3   UE 1,5
2. Semester
Einführung in die Physik II VO 5 Grundlagen der Physik II VO 7,5
  UE 3   UE 4,5
  PR 2    
Analysis II VO 5 Analysis II VO 4,5
  UE 3   UE 1,5
Mathematische Methoden I VO 4 Praktische Mathematik II VU 5
  UE 3    
Informatik für Physiker VO 3 ähnlich wie Datenverarbeitung I VU
  UE 2 (5. Semester)  
keine entsprechende LVA   Grundlagen der Elektronik VU 4
kommt teilweise im Praktikum I vor   Labor I PR 3
3. Semester
Einführung in die Physik III VO 6 Grundlagen der Physik III VO 5
  UE 2   UE 3
Mathematische Methoden II VO 4 Mathematische Methoden der theor. Physik VO 7
  UE 2   UE 3
Praktikum I PR 9 Labor II PR 3
Theoretische Physik I: klass. Mechanik VO 4 Mechanik für TPH VU 9
  UE 3    
4. Semester
Praktikum II PR 9 Labor III PR 5
Einführung in die Physik IV VO 6 Materialwissenschaften VO 3
  UE 2 (+ Festkörperphysik I, 6.Sem)  
Theoretische Physik II: Quantenmechanik VO 5 Quantentheorie I (5. Sem)  
  UE 3    
Scientific Computing VO 3    
  UE 2    
Wahlmodul: „Theoretische Physik“ (5./6. Sem)   Elektrodynamik I VU 10
Wahlmodul: „Ergänzung“ (5./6. Sem)   Chemie für TPH VO 6
keine freien Wahlfächer/ techn. Wahlfächer nur teilweise   Zusatzqualifikationen & freie Wahlfächer 6
Quantenmechanik (4. Sem)   Quantentheorie I VU 10
keine entsprechende LVA   Physikalische Messtechnik I VO 3
ähnlich, wie Informatik (2. Sem)   Datenverarbeitung für TPH I VU 4
einige Techn. Wahlfächer werden in Wahlmodulen angeboten   Technische Qualifikationen, Zusatzqualifikationen und freie Wahlfächer VO, VU,UE 13
5./6. Semester
Wahlmodulgruppe „Theoretische Physik“:    
Elektrodynamik VO 5 Elektrodynamik I (4. Sem)  
  UE 5    
Statistische Physik VO 5 Statistische Physik I VU 6
  UE 5    
Wahlmodulgruppe „Praktikum III“ PR 10 Bachelorarbeit PA 10
Bachelorarbeit 5    
Wahlmodulgruppe „Materie & Felder“ VO,UE,SE 20 Techn. Wahlfächer, Pflichtfächer  
Wahlmodulgruppe „Ergänzungen“ 10 Techn. Wahlfächer, Pflichtfächer  
Soft Skills 5 Soft Skils  
6. Semester
„Materie & Felder“ / Physik IV   Atom, Kern & Teilchenphysik I VO 3
„Materie & Felder“ / Physik IV   Festköper I VO 3
gibt’s in der Form nicht   "Technische Qualifikationen, Zusatzqualifikationen & freie Wahlfächer" VO, VU,UE 8
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